ballet.wtf

Archiv vom September 2018 (6)

Sharon Eyal und Gai Behar – „Love Chapter 2“

Am 2. Oktober in der Hebelhalle.

Four Tet live in Berlin

Nice.

Die Solisten

Und für den zeitgenössichen Tanz etwas Musik. Gestern war ich in der Hebelhalle und habe mir die Solisten angesehen. Sie waren sehr beeindruckend. Hier: Dagmar Dachauer und hier Ivan Ugrin. Das sind Angela Rabaglio & Micaël Florentz mit The Gyre.

All that Jazz

Ich kann mich gut in Musik einfühlen. Manchmal brauche ich etwas Zeit und um mich in die Tanzformen einzudenken, brauche ich Videos und Lehrer. Ich muss sehen, wie das aussehen kann. Ich brauche Vorlagen. Tanz ist auch eine visuelle Kunst, eine darstellende Kunst. Den eigenen Charakter und Stil verbindet man mit dem, was man im Kopf hat. So wachsen Vorstellung und Gefühl zusammen. Den eigenen Weg gehen ist nicht einfach, aber wichtig.

Ich habe ein altes Buch aus dem Antiquariat gekauft, Erstauflage 1977. Mit vielen Fotos werden Übunstechniken und Figuren beschrieben. Ich finde es sehr interessant und als Compendium ganz brauchbar.

Soweit ich das grundsätzlich verstanden habe, ist das Charakteristische im Jazz die Gegenläufigkeit der Figuren und Bewegungen. Während Schultern sich in die eine Richtung drehen, dreht sich das Becken in die andere. Die rechte Schulter kreist zurück, die linke vor. Es sind expressive, rhythmische Bewegungen. Man kann floaten und einrasten, lösen und verharren.

Ich sammel gerade geeignete Musik in einer Playlist.

Rückentraining

Eine Frau aus meinem Modern Jazz-Kurs hat mir eine Übung für den Rücken gezeigt, mit der man Wirbel für Wirbel an der Wand abrollt, um die Beweglichkeit zu erhöhen, die ich für Jazz brauche. Und nicht nur für Jazz, auch im Modern braucht man diese Beweglichkeit. Wenn man sie nicht hat, kann es sein, dass man die Wirbelsäule nur an einer Stelle beugt, während die anderen Wirbel starr bleiben.

Rückenbeweglichkeit Wirbel für Wirbel scheint mir eine der schwierigeren Aufgaben, aber sehr wichtig für die Gesamtbeweglichkeit.

Hier noch ein Video.

Nach rund 60 Minuten sehr freundlicher Applaus.“
Ich hatte an dem Stück kein Interesse. Ich mag Bühnen.