ballet.wtf

All that Jazz

Ich kann mich gut in Musik einfühlen. Manchmal brauche ich etwas Zeit und um mich in die Tanzformen einzudenken, brauche ich Videos und Lehrer. Ich muss sehen, wie das aussehen kann. Ich brauche Vorlagen. Tanz ist auch eine visuelle Kunst, eine darstellende Kunst. Den eigenen Charakter und Stil verbindet man mit dem, was man im Kopf hat. So wachsen Vorstellung und Gefühl zusammen. Den eigenen Weg gehen ist nicht einfach, aber wichtig.

Ich habe ein altes Buch aus dem Antiquariat gekauft, Erstauflage 1977. Mit vielen Fotos werden Übunstechniken und Figuren beschrieben. Ich finde es sehr interessant und als Compendium ganz brauchbar.

Soweit ich das grundsätzlich verstanden habe, ist das Charakteristische im Jazz die Gegenläufigkeit der Figuren und Bewegungen. Während Schultern sich in die eine Richtung drehen, dreht sich das Becken in die andere. Die rechte Schulter kreist zurück, die linke vor. Es sind expressive, rhythmische Bewegungen. Man kann floaten und einrasten, lösen und verharren.

Ich sammel gerade geeignete Musik in einer Playlist.

Kommentar schreiben: