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Vom Ballett zum zeitgenössischem Tanz

Das war jetzt ein längerer Prozess. Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis ich wirklich vom Ballett wegkam und bei Contemporary landete. Naja, man landet da nicht, man hat nur irgendwann so viel verschiedene Bewegungsmuster gelernt, dass man die Verbindung herstellt und sich mehr oder weniger frei bewegen kann.

Es war hart, nicht mehr Ballett tanzen zu können. Meine Zehen waren mir wichtiger, meine Gesundheit war mir wichtiger. Ich musste lernen, anders auf mich zu hören und zu achten.

Ich musste mir komplett neuen Unterricht suchen und neue Schulen. Ich musste den Druck rausnehmen, meinen Anspruch ändern.

Es war ein wichtiger Prozess, ein guter Prozess.

Der Modern Jazz-Unterricht war nichts für mich. Die Lehrerin ist gut, sehr gut, aber der Stil war nichts für mich. Ich habe mir stattdessen eine Contemporary-Gruppe gesucht und bin dort sehr glücklich.

Jetzt nehme ich also ausschließlich Unterricht in zeitgenössischem Tanz, ab und zu werde ich Ballett-Workshops besuchen, zur Auffrischung.

Außerdem habe ich mit Partnerarbeit angefangen, Contact Improvisation bzw. Contact überhaupt.

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