Ballet wtf

Serpico

Ich habe mir Serpico angesehen. Al Pacino spielt dort einen italienischen Polizisten in New York, der sich nicht an ein korruptes System halten will. Er ist ein Individualist und kann sich für den Polizistenberuf genau so begeistern wie für Kultur. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.

Als Frank „Paco“ Serpico eine Balletttänzerin kennen lernt, nimmt er begeistert Ballettunterricht und liest Isadora Duncans Autobiografie.

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Have fun

Ich wurde gefragt, ob der Auftritt Spaß gemacht hat. Ich überlegte lange, ob ein Ja oder ein Nein besser passt. Weder noch, dachte ich bei mir und versuchte Worte zu finden.

Dabei habe ich mir vor jedem Auftritt hinter dem Vorhang gesagt: Hab Spaß. Man ist ja doch sehr angespannt und konzentriert und am Ende soll Tanzen Spaß machen. Spaß ist aber ein unzureichender Ausdruck, es gibt Tänze, die tatsächlich Spaß machen, aber die meisten machen Freude und manche wecken ganz andere Gefühle, Erfüllung oder Erhabenheit oder Geborgenheit oder Stolz.

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Proteinriegel

Ich bin ein großer Fan von Proteinriegeln, weil sie mich kurzfristig sättigen. Ihr Nährwert ist mir eigentlich gar nicht so wichtig, mir geht es eher darum, meinen Verdauungsapparat zwischen Mahlzeiten etwas zu beschäftigen. Ich habe immer einen im Rucksack, wenn ich zum Unterricht gehe.

Die meisten enthalten mir zu viel Zucker. Zucker ist für mich sehr gefährlich, weil es ein extremes Hungerfühl nach sich zieht. Ich verzichte jetzt nicht direkt darauf, aber in vielen Produkten ist viel Zucker drin und wenn ich nicht darauf achte, häuft es sich und wird zur Gewohnheit. Auf dem Weg zu meiner Ballettschule gab es einen Dunkin Donut, an dem ich eine zeitlang nicht vorbeigehen konnte, ohne reinzugehen. Ich wollte nur einen, aber die anderen auch probieren und so kam ich jedes Mal mit einer ganzen Box raus.

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Wer tanzt, schwitzt

Eine Tanzstunde, in der man nicht schwitzt, gibt es nicht. Ich finde Schweiß als solchen nicht unangenehm und frischer Schweißgeruch stört mich beim Tanzen nicht, bei mir selbst schon, bei anderen nicht. Unangenehm finde ich ihn, wenn es zu viel wird und vor allem, wenn ich schweißgebadet Floor Work mache. Dann ist auch mir das zu viel, allerdings kann ich es im Sommer bei über dreißig Grad kaum verhindern.

Ich habe mit dem Laufen angefangen um meine Kondition etwas zu verbessern, das verhindert auch etwas stärkeres Schwitzen, scheint mir.

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Lob und Korrektur

Mit dem Lob und der Korrektur ist es nicht einfach, jeder Mensch ist verschieden und befindet sich mit seinem Können an unterschiedlichen Punkten und noch dazu hat man unterschiedliche Bedürfnisse oder Ziele. Man kann es sicher nie allen immer recht machen, deshalb ist es vielleicht das Beste, alle Arten anzuwenden: Lob, Korrektur, Begeisterung, Nüchternheit.

Im Ballett ist es einfach, zu korrigieren, denn die Form ist vorgegeben.

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Ballett ist cool

Als ich Swing getanzt habe, merkte ich dass das Wesentliche des Swing-Tanzens die Coolness ist. Wenn es lässig oder souverän aussieht, dann sieht es gut aus. Jeder Tanz muss eine gewisse Leichtigkeit haben.

Cool ist nicht schlimm, cool ist gelassen, ruhig und ganz selbstverständlich. Cool ist das Gegenteil von nervösem, kritischem, ängstlichem Denken, das Gegenteil von Zögern und Zweifeln. Cool verändert nach eigenen Vorstellungen und setzt diese als selbstverständlich voraus. Wir verbinden deshalb Coolsein mit Jugend, weil man in der Phase noch nicht sämtliche Maßstäbe und Standards kennt und seine eigenen setzt.

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