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Choreografie und AI

Wayne McGreogor arbeitet mit Google an einer Kommunikation zwischen Tänzern und AI, um zu einer Choreografie beziehungsweise Bewegungs-Mustern zu kommen, die auf die individuellen Tänzer/innen abgestimmt ist.

Goddamn, mehr Selbstdisziplin. Im Sommer an Gewicht zugenommen, sichtbar. Mit einer Radikalkur habe ich den Körper gezwungen, auf seine Fettreserven zurückzugreifen. Wenn Du Hunger hast, iss Fett. Zumindest ein Kilo ist weg. Jetzt gibt es kein Bier mehr, Zucker sehr eingeschränkt, Fett sehr eingeschränkt, viel weniger Kaffee, denn der verleitet mich zum Essen und zum Bier abends und das Bier wieder zum Essen und so weiter. Kein Essen nach 19:00 Uhr. Ich werde die Kilozahl notieren.

Und vor allem mit dem bisschen Muskeltraining wieder anfangen. Nicht viel, nur regelmäßig ein bisschen.

Fast jede Beinbewegung (jede?) kommt aus den Innenseiten der Schenkel.

All that Jazz

Seit Februar bin ich wegen der Verletzung am Fuß in die Anfängergruppe meiner Ballettschule gewechselt. Ich habe aber gemerkt, dass es sinnlos ist, auch nur die Anfänger- und Basis-Übungen nicht richtig auf dem linken Fuß ausführen zu können. Außerdem kann ich kein Ballett machen, ohne die linken Zehen zu belasten.

Ich habe auch noch Workshops besucht, auch im August. Die Abschlußbesprechung mit dem Arzt der Klinik musste ich wegen Urlaub auf September verschieben.

Ende August lief ich im Urlaub zwei Wochen nur barfuß, weil wir am Strand waren, ich habe die meiste Zeit mein Buch gelesen und bin wenig gelaufen. Die Zehen wurden besser, minimal, aber besser.

Der Arzt in der Klinik konnte mir nicht sagen, was ich tanzen darf und was nicht, weil er sich nicht auskannte (was auch nicht zu erwarten ist). Ich beschrieb ihm also die Bewegungen genau und frage sehr genau nach. Die Aussage war klar und deutlich: die kleinen Zehen sollten am besten gar nicht bewegt werden. Nicht ein bisschen, nicht langsam, nichts, gar nichts. Der Heilungprozess dauert auch mit absoluter Ruhe sehr lange und jede Belastung verzögert den Prozess oder verschlimmert ihn sogar, was zum Bruch führen kann, was, so sagte er, gar nicht gut wäre. Ein „gar nicht gut“ von einem Fachmann zu hören, der sowieso schon mit seinem Latein am Ende ist, ließ bei mir die Alarmglocken hoch gehen.

Ich entschied noch im selben Moment, mit dem Ballett aufzuhören und auf unbestimmte Zeit zu pausieren. Schluss. Aus. Stopp.

Ich suchte mir neue Schulen und Kurse, die auch zeitlich besser lagen. Ich nehme jetzt Unterricht im Modern Jazz, bei einer Lehrerin, die ich schon kannte, und deren Stil ich ausgesprochen ansprechend und interessant finde. Es ist sehr anspruchsvoll und verdammt jazzy, das heißt sexy, weil es Schultern- und Hüftbewegungen betont. Sehr herausfordernd für mich, aber geht genau in die Richtung, die ich ziemlich cool finde. Außerdem nehme ich Unterricht in Contemporary an einer neuen Schule, auch bei einem Lehrer, bei dem ich bereits seit einem Jahr Unterricht nehme. Ich habe zum Glück noch den letzten Platz in der Gruppe bekommen, die schon sehr voll ist. Der Unterricht ist bekannt, die Gruppe ist neu, was für mich ein wenig Zeit bedeutet, bis ich mich eingelebt habe und wohl fühle. Aber die sind ja alle immer sehr nett und mittlerweile habe ich ja eine gewisse Souveränität entwickelt, im Verhältnis zu früher sogar eine ganz enorme Souveränität. Souveränität kann man einfach übersetzen mit „Mir doch egal, was die anderen denken“.

Yes

Jazzy

Very jazzy Modern. Die Lehrerin hatte mich vorgewarnt.